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Ein Tag mit meiner alten Kamera

So wie jeder Hobby Fotograf in gehobenem Alter habe auch ich natürlich eine Fotografische Vergangenheit. Bitte jetzt nichts falsch verstehen, denn ich kann weder mit historisch wertvollen noch mit großartigen DSLRs der letzten Jahre aufwarten. Ganz im Gegenteil war ich schon immer ein Freund der Hosentaschenkameras und habe somit noch eine Casio Exilim EX-Z750 in der Hinterhand.

Anfangs, direkt nach dem Kauf meiner F550EXR habe ich natürlich gleich ein paar Vergleichsbilder geschossen. Bei vollem Tageslicht und optimaler Beleuchtung muß ich sagen war ich hinterher etwas enttäuscht, da es kein ‘aha’ Erlebnis war beide Bilder nebeneinander zu sehen. Offensichtlich war meine alte Casio Exilim EX-Z750 doch noch nicht sooo schlecht. Immerhin hatte sie einen größeren Sensor (1/1.8″ 7.2×5.3mm ), wenn auch einen alten herkömmlichen CCD. Klar, die Dynamik war nicht vergleichbar, aber das Bild an sich war dennoch schön.

Nun ja, wie es der Zufall so will, mußte ich also am Wochenende auf einer Geburtstagsfeier mal wieder meine alte aus dem Schrank holen, denn für eine Party ist mir meine neue Cam definitiv zu wertvoll. Nach diesem Tag kann ich nun allerdings behaupten, dass ich absolut zufrieden mit der Wahl meiner neuen Kamera bin:
Ständig mußte ich mich gefühlte Kilometer von der Szene entfernen um annähernd jeden mit auf das Bild zu bekommen. Nicht all zu selten hatte sich unter dessen die Szene bereits aufgelöst. Immer wieder vermißte ich den Zoom – wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat will man ihn nicht mehr missen.  Und spätestens am Sonntag Mittag, zur Beschau der Resultate mußte ich feststellen, dass gerade bei bewegten Bildern unter bewölktem Himmer oder den abendlichen Bildern entweder sehr viel Nachbearbeitung nötig wird, oder aber die Bilder vor lauter Unschärfe oder Rauschen gleich gar nicht mehr zu retten sind.

Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen hat sich das klare Defizit gezeigt. Hier war das Rauschen nicht zu übersehen und hat mich wieder die alten Zeiten erinnert.

Fazit: Ich werde zwar auf jeden Fall noch einen Vergleichsband machen, aber angesichts der Erlebnisse vom vergangenen Wochenende bin ich von meiner neuen nun vollends überzeugt!

Die Lebenslinie

Warum gebe ich diesem Bild einen solchen Titel? Ganz einfach, denn es Handelt sich um einen Weg. Einen Weg der manchmal Hell erleuchtet und manchmal finster ist. Und während man diesen Weg beschreitet, wird man auch selber mal für andere leuchten und mal wird man selbst auf das Licht angewiesen sein.

 

Aber eines ist immer sicher: Wenn man lange genug durch hält, wird es in jedem Fall wieder Hell. 🙂