Bali – Fahrradtour

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Mit Worten wie ‘Hier sehen Sie das echte Bali’ oder ‘Werden sie Zeuge des täglichen Lebens balinesischer Farmer’ werben unzählige Veranstalter für ihre Fahrradtouren. Was auf den ersten Blick nach einer Tortur bei knapp 35 Grad Aussentemperatur klingt, entpuppt sich nach genauerem Hinsehen eher nach einer entspannten Radrunde mit viel Gegenwind, da die meissten Touren ausschließlich Bergab gehen.
Wir entschieden uns am Ende für eine Tour, welche uns unser Fahrer Gari empfohl. Nicht zuletzt, das sagte er gleich ehrlicherweise dazu, da er dann auch seine entsprechende Provision oder aber Fahrten vom Veranstalter dafür bekommt.

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Das Unternehmen, bei dem wir also unsere Tour buchten, nannte sich Green View Bali. Namentlich sehr vielversprechend. In aller Herrgottsfrüh, um 7:15 Uhr nämlich, holten uns zwei junge Balinesen mit ihrem Auto ab. Beide um die 20 Jahre alt, übernahm einer die Aufgabe des Fahrers und der andere die des Tourguides. In leicht gebrochenem, aber dennoch verständlichem English unterhielten wir uns auf der ca. 2 Stündigen Autofahrt in Richtung Berge über alles mögliche. Nachdem das Thema auch auf Kopi Luwak, den teuersten Kaffee der Welt fiel, liess es sich der Fahrer nicht nehmen, unterwegs eine Kaffeeplantage zu besichtigen. Im Anschluss kamen noch ein Stop zum Frühstück – welches im Preis inbegriffen war – sowie das Einladen der Fahrräder in Ubud.
Am Startpunkt angekommen, ging dann auch gleich auf die Räder und dann auf eine 3 Stündige Fahrradtour durch z ahlreiche Dörfer, an noch zahlreicheren Tempeln vorbei, durch den Urwald und durch die Reisfelder von Bali hindurch bis zurück nach Ubud.
Immer wieder machte der Guide halt, um mir die Möglichkeit zu geben ein paar Schnappschüsse zu machen, oder aber um uns besondere Dinge zu zeigen, wie beispielsweise das Haus zweier echt balinesischer Familien.
Immer wieder sah man andere Touren auf dem Weg, welche jedoch im Gegensatz zu uns meisst wieder in Richtung Hauptstrasse abbogen. Unser Guide fragte uns vorab, ob die Tour etwas ansspruchsvoller werden dürfe und führte uns daraufhin mit den Worten ‘you probably get wet’ durch wirklich schmale Trassen, welche rechts und links von etwas tiefer liegenden bewässerten Reisfeldern begrenzt wurden.
Die Tour endete dann in Ubud, normalerweise mit einem bezahlten Mittagessen an deren Pool. Da wir jedoch nur zu zweit waren, und schon immer das legendäre Spanferkel im Ibu Oka testen wollten, liessen wir uns kurzerhand dort absetzen und nach einer Stunde wieder einsammeln.

Fazit: Die Tour war fantastisch. Man erlebt das wirkliche Bali, in dem einen alle Kinder freundlich zuwinken und rufen, in dem einen die Menschen grüßen, ohne danach aufdringlich zu fordern, dass man etwas kaufen soll. Ein Bali was so grün ist, wie man es sich nur vorstellen kann und das alles auf einer Tour abseits der großen Strassen. Einzig den Informationsgehalt über die gesehenen Dinge könnte der Guide noch etwas ausbauen. Ich kann es nur jedem empfehlen, und solltet ihr diese Tour mit guten Fahrradfahrern und ohne Kinder planen, fragt unbedingt nach ‘Digga’ und seiner Offroad Tour bis zur Brücke VOR dem grossen Berg. Denn wir wurden erst oben schweissgebadet abgeholt. 🙂

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